11.2008 Intervideo Postproduktion: für bandlose Workflows bestens gerüstet
Auch wenn es sich zuerst vielleicht sehr riskant anhört: Wenn beim professionellen Filmen neuerdings auf archivierbare Drehbänder verzichtet und stattdessen auf immer wieder neu bespielbare Speicherkarten aufgezeichnet wird, dann ist das kein bisschen abenteuerlich – vorausgesetzt, man sorgt entsprechend vor.
Immer mehr professionelle Kameras zeichnen nicht mehr auf Band, sondern auf Speicherkarten oder Festplatten auf. Daraus ergeben sich in der Filmnachbearbeitung komplett neue Arbeitsabläufe.
Denn die Speicherkarten werden in der Regel nach oder noch während des Drehs ausgelesen und wieder neu bespielt. Im Studio werden die Daten auf einem leistungsfähigen Server mit redundantem RAID-System erfasst. Auf diesen Server greifen dann die Schnittplätze für die weitere Filmbearbeitung zu.
Damit gibt es aber keine archivierbaren Drehbänder mehr. Deshalb ist eine sichere und langlebige Sicherung der Videodaten notwendig. Externe Festplatten wären hier zu unzuverlässig.
Bei Intervideo wird deshalb auf Streamer-Bändern nach dem weit verbreiteten Standard LTO gespeichert. So ist gewährleistet, dass wertvolle Videodaten auch nach vielen Jahren noch in unveränderter Qualität vorliegen.
